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When the Horse Responds
Part 3 of 5. A man kicks a pylon across the arena and the horse yawns. On the mechanism behind equine-assisted work: not magic, but a prey animal that reads nervous systems instead of narratives.
Körperorientiertes pferdegestütztes Coaching bei PTBS und Trauma, neben oder nach einer Therapie, in Den Haag und Leiden. Hier erfahren Sie Sicherheit und Grenzen, statt darüber zu sprechen. Das Pferd reagiert nicht auf Ihre Geschichte. Es reagiert auf Ihr Nervensystem.
Trauma wird in Ihrem Körper gespeichert. Nicht nur in Ihren Gedanken, nicht nur in Ihren Erinnerungen, sondern in Ihren Muskeln, Ihrer Atmung, Ihren Reflexen. Ihr Nervensystem hat gelernt, dass die Welt nicht sicher ist. Und es glaubt das weiterhin, auch wenn die Gefahr vorüber ist.
Deshalb genügt Reden allein manchmal nicht. Sie können erklären, was geschehen ist. Sie können es verstehen. Und trotzdem geraten Sie bei einem unerwarteten Geräusch in Panik. Trotzdem erstarren Sie, wenn jemand zu nah kommt. Trotzdem liegen Sie nachts wach, obwohl Sie wissen, dass nichts ist.
Bei a força biete ich pferdegestütztes Coaching bei Trauma und PTBS an. Körperorientiert, neben oder nach einer Therapie. Für Menschen, die merken, dass ihr Körper noch nicht bei dem angekommen ist, was ihr Kopf längst weiß.
Trauma ist keine Schwäche. Es ist eine Überlebensreaktion, die stecken geblieben ist.
Ihr autonomes Nervensystem kennt drei Zustände: sicher und verbunden; wachsam und bereit zu kämpfen oder zu fliehen; oder erstarrt und abgeschaltet. Bei Trauma gerät dieses System aus dem Gleichgewicht. Sie schalten schneller in den Alarm als nötig. Oder Sie spüren gar nichts mehr.
So beschreiben es körperorientierte Modelle der Nervensystemregulation — und obwohl die genaue Neurobiologie noch Gegenstand wissenschaftlicher Debatte ist, trifft das Muster auf viele Menschen mit Trauma genau zu.
Es erklärt, warum Sie manchmal gleichzeitig müde und unruhig sind. Warum Sie sich mit Atemübungen nicht beruhigen können. Warum Ihre Gefühle manchmal aus dem Nichts kommen oder ganz ausbleiben.
Pferdegestütztes Coaching bei Trauma beginnt damit, diese Muster zu erkennen. Nicht indem man darüber spricht, sondern indem man sie spürt.
Meine Arbeitsweise beruht auf den Arbeiten von Bessel van der Kolk, Peter Levine und Gabor Maté. Ich verfolge die wissenschaftliche Diskussion über Nervensystemmodelle kritisch und nehme jährlich an Fortbildungen des NICABM teil, um dieses Wissen aktuell zu halten.
Bevor wir mit dem Trauma arbeiten, sorgen wir dafür, dass Ihr Nervensystem genug Tragfähigkeit hat. Wir üben, Grenzen zu setzen, die eigenen Alarmreaktionen zu erkennen und Ankerpunkte im Körper zu finden. Das Pferd hilft dabei: Es respektiert Grenzen unmittelbar und lässt Sie erfahren, wie sich Sicherheit anfühlt.
Erst wenn genug Sicherheit da ist, arbeiten wir mit der Anspannung, die in Ihrem Körper sitzt. Nicht, indem die Geschichte erneut erzählt wird, sondern indem Sie spüren, was geschieht, wenn Sie beim Pferd stehen. Was macht Ihre Atmung? Wo spannen Sie an? Was passiert, wenn das Pferd näher kommt?
Festgesetzte Traumaenergie muss gelöst werden. Das kann Zittern sein, Weinen, tiefes Atmen oder einfach Stillstehen mit einem Pferd, das sich an Sie lehnt. Nach jeder Sitzung übersetzen wir das, was bei den Pferden geschehen ist, in Ihren Alltag. Sie bekommen somatische Übungen für zu Hause mit.
Pferdegestütztes Coaching bei Trauma ersetzt keine Therapie. Es ist eine Ergänzung, die dort wirkt, wo Gesprächstherapie nicht hinkommt.
Dieser Prozess passt zu Ihnen, wenn Sie:
Bei schweren Beschwerden verweise ich weiter. Wo nötig, arbeite ich mit Ihrer Therapeutin oder Ihrem Behandler zusammen.
Pferdegestützte Interventionen bei PTBS werden zunehmend besser erforscht. Die Universität Utrecht führt derzeit die H-PWR-Studie (Paardenkracht) durch, in der Veteraninnen und Einsatzkräfte mit PTBS während pferdegestützter Prozesse begleitet werden. Sowohl Mensch als auch Pferd werden physiologisch gemessen.
Frühere Studien zeigen, dass die Interaktion mit Pferden zu einer Senkung des Cortisols, einer Verbesserung der Herzratenvariabilität und einer Verringerung von PTBS-Symptomen wie Wiedererleben, Vermeidung und Reizbarkeit führt.
Mehr lesen? Sehen Sie sich die Bibliografie auf meiner Vertiefungsseite oder die H-PWR-Studie der Universität Utrecht an.
Für manche Menschen berührt Trauma den Glauben. Das Vertrauen, den Sinn, die Frage, wo Gott war, als es geschah. Ich arbeite glaubenssensibel: Wenn das für Sie relevant ist, darf es Teil Ihres Prozesses sein.
Ihre Frage ist nicht dabei? Vereinbaren Sie über meinen Online-Kalender am Ende dieser Seite ein kostenloses, unverbindliches Kennenlerngespräch.
Nein. Pferdegestütztes Coaching ist Coaching, keine Therapie. Es wirkt gut neben oder nach einer Therapie. Bei schweren Beschwerden verweise ich weiter und stimme mich mit Ihrer Behandlerin oder Ihrem Behandler ab.
Nein. Sie müssen nichts erzählen, was Sie nicht möchten. Die Arbeit geschieht über Ihren Körper und das Pferd. Manchmal kommen Worte dazu, manchmal nicht. Beides ist in Ordnung.
Das ist unterschiedlich. Manche Menschen bemerken schon nach einer Sitzung eine Verschiebung darin, wie sie sich fühlen. Ein Prozess über mehrere Sitzungen gibt Ihrem Nervensystem die Zeit, sich dauerhaft zu verändern.
Ja, und genau darin liegt oft die Stärke. Ich stimme mich gerne mit Ihrer Therapeutin ab, wenn Sie das möchten.
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Sie können ins Büro kommen, oder wir sprechen per Telefon oder Videocall.